Was passiert, wenn Du aufhörst zu zweifeln und anfängst zu handeln

Business-Podcast für Personal Training
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Was passiert, wenn Du aufhörst zu zweifeln und anfängst zu handeln
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Was passiert, wenn Du aufhörst zu zweifeln und anfängst zu handeln

Zweifel gehören dazu. Sie sind sogar wichtig. Aber was passiert, wenn Du irgendwann aufhörst, ihnen die Kontrolle zu überlassen – und stattdessen ins Handeln kommst? Genau das hat Jill Knecht getan. Physiotherapeutin, introvertiert, sicherheitsorientiert – und heute erfolgreiche Personal Trainerin mit sieben Klienten, einem kalkulierten Stundenhonorar und dem klaren Wissen, wofür sie steht.

In dieser Podcast-Folge spreche ich mit Jill Knecht über ihren Weg. Ein Weg, der vor gut einem Jahr begann – mit Frust, Unsicherheit und der leisen Frage, ob da nicht mehr möglich ist.

Der Ausgangspunkt: Gute Arbeit unter schlechten Bedingungen

Jill ist leidenschaftliche Physiotherapeutin. Das war sie immer und ist sie noch heute. Ihr Problem war nie die Arbeit selbst, sondern die Rahmenbedingungen. Alle 20 Minuten ein neuer Patient. Keine Zeit für echte Betreuung. Ein System, das sich nicht so schnell ändern wird, wie sie es gebraucht hätte. Nach vielen Jahren im Beruf war klar: So kann es nicht weitergehen. Nicht die nächsten 20 oder 30 Jahre.

Die Frage war nicht, ob sich etwas ändern muss – sondern wie.

Zweifel, die jeder kennt

Jill beschreibt sich selbst als introvertiert. Als jemand, der nicht gerne im Mittelpunkt steht und Zeit braucht, um sich zu öffnen. Selbstständigkeit? Das war lange ein Konzept, das sie für sich persönlich ausgeschlossen hatte. Dazu kamen Stimmen aus dem Umfeld: Ihre Eltern zweifelten, ob das in einer eher ländlichen Region funktionieren kann. Ihr Bruder, selbst sicherheitsorientiert, hinterfragte den Schritt.

Und dann waren da die eigenen Zweifel: Bin ich der Typ dafür? Wie baut man so etwas überhaupt auf? Kann ich das schaffen?

Was mich als ihr Business Coach damals beeindruckt hat: Jill hat diese Zweifel nicht ignoriert. Sie hat sich intensiv damit auseinandergesetzt. Sie hat kritisch hingeschaut, Fragen gestellt, abgewogen. Und dann hat sie eine klare Entscheidung getroffen: Ich mache das jetzt. Mit einem Commitment an sich selbst.

Das Fundament: Werte kennen, Klarheit gewinnen

Im Mentorship-Programm haben wir dort angefangen, wo ich mit allen Mentees anfange – beim Fundament. Die Persönlichkeitsarbeit war für Jill der größte Schlüsselmoment. Durch das Reiss Motivation Profile hat sie sich selbst auf einer tieferen Ebene verstanden. Sie konnte nachvollziehen, warum sie in bestimmten Situationen so entschieden hat, wie sie entschieden hat – beruflich und privat.

Jill sagt dazu: Allein die Persönlichkeitsarbeit wäre das gesamte Investment wert gewesen. Und genau das ist der Punkt. Wenn Du weißt, wofür Du stehst, welche Werte Dich antreiben und mit wem Du arbeiten willst, dann triffst Du bessere Entscheidungen. Dann wird Selbstständigkeit nicht zum Blindflug, sondern zu einem fundierten Weg.

Mutige Entscheidungen treffen – auch wenn es unbequem ist

Was mich bei Jill besonders beeindruckt hat, war ihr Mut. Sie hat nicht nur die Entscheidung getroffen, nebenberuflich als Personal Trainerin zu arbeiten. Sie hat ihren Arbeitgeber gewechselt – nach sieben Jahren, inklusive Praxisleitung. Sie hat auf Gehalt verzichtet, ihre Stunden reduziert und sich bewusst ein Zeitfenster für den Aufbau ihrer Selbstständigkeit geschaffen.

Ein ganzer Tag pro Woche – nur für das Mentorship und die Aufbauarbeit. Kein „abends mal nebenbei“, kein „am Wochenende, wenn ich Lust habe“. Ein klares Commitment, zeitlich und finanziell.

Jill wusste: Wenn sie das halbherzig angeht, wird der Output nicht stimmen. Und diese Konsequenz hat sich ausgezahlt.

Klienten gewinnen – auf ihre Art

Jill hat heute sieben Klienten. In einem halben Jahr aufgebaut. Ohne Social Media. Ohne bezahlte Werbung. Ihre Wege: persönliche Gespräche mit Patienten in der Physiotherapie-Praxis, Flyer im Wartezimmer, eine professionelle Website und Empfehlungen über ihr Netzwerk.

Was dabei auffällt: Jill verkauft nicht im klassischen Sinne. Sie beschreibt es als charmante Zurückhaltung. Sie spricht über ihre Arbeit, wenn es passt. Sie drängt niemandem etwas auf. Sie lässt Menschen kommen, statt ihnen hinterherzulaufen. Und genau das funktioniert für sie – weil es authentisch ist und zu ihrer Persönlichkeit passt.

Natürlich lief nicht alles sofort. Es gab Kennenlerngespräche, die nicht zum Abschluss führten. Eine Anfrage, bei der die Vorstellungen nicht zusammenpassten. Aber genau hier zeigt sich die Stärke der Vorarbeit: Jill konnte diese Situationen reflektieren und einordnen. Sie wusste, dass es nicht an ihr lag, sondern dass der Typ Mensch einfach nicht zu ihrem Wertekontext passte. Kein Rückschlag – eine richtige Entscheidung.

Honorar kalkulieren statt raten

Jill hat ihr Stundenhonorar von Anfang an sauber kalkuliert. Keine Bauchgefühl-Preise, keine Angst vor „zu teuer“. Die Kalkulation basiert auf realen Zahlen – was muss mindestens reinkommen, damit der Lebensstil stimmt, ohne finanzielle Sorgen?

Das Ergebnis: Kein einziger Klient hat im Kennenlerngespräch gesagt, das sei zu teuer. Und Jill hat Anfang dieses Jahres sogar ihr Honorar erhöht, weil sie gemerkt hat, dass die investierte Zeit – gerade bei Anamnese und Vorbereitung – höher war als kalkuliert. Eine unternehmerische Entscheidung, die Respekt verdient.

Von der Physiotherapeutin zur Unternehmerin

Wenn Jill heute beschreibt, was sich verändert hat, spricht sie über Freiheit. Die Freiheit, zu entscheiden, mit wem sie arbeitet. Wie lange ein Termin dauert – manchmal 90 Minuten statt 20. Welche Inhalte sie gestaltet. Und sie spricht über persönliche Bindung zu ihren Klienten, die in der Physiotherapie unter Zeitdruck so oft zu kurz kommt.

Der vielleicht stärkste Satz aus dem Interview: Jetzt kann ich es mir umgekehrt überhaupt nicht mehr vorstellen. Vor einem Jahr konnte sie sich die Selbstständigkeit nicht vorstellen. Heute kann sie sich das Gegenteil nicht mehr vorstellen. Das ist der Wandel, der passiert, wenn Fundament, Mut und Konsequenz zusammenkommen.

Netzwerk als unterschätzter Erfolgsfaktor

Ein Aspekt, den Jill besonders hervorhebt: das Netzwerk. Über die Zusammenarbeit hat sie Zugang zur Personal Trainer Community bekommen, war bei der Personal Trainer Konferenz dabei und hat Kontakte geknüpft, die weit über das Coaching hinausgehen. Netzwerken, sagt sie, ist das A und O – mit Kollegen, Ärzten, Therapeuten.

Gerade für jemanden, der sich als introvertiert beschreibt, ist das eine bemerkenswerte Entwicklung.

Was Du aus Jills Geschichte mitnehmen kannst

Jills Weg ist kein Ausnahmefall. Es ist das Ergebnis von Entscheidungen: Die Entscheidung, sich Unterstützung zu holen. Die Entscheidung, sich Zeit zu nehmen. Die Entscheidung, unbequeme Veränderungen anzugehen. Und die Entscheidung, sich selbst zu vertrauen – auch wenn es am Anfang schwerfällt.

Wenn Du Physiotherapeut, Trainer oder Coach bist und mit dem Gedanken spielst, den Schritt ins Personal Training zu gehen – nebenberuflich oder langfristig in die Vollselbstständigkeit – dann ist Jills Geschichte vielleicht genau der Impuls, den Du brauchst.

Die Frage ist nicht, ob Du gut genug bist. Die Frage ist, ob Du bereit bist, anzufangen.

Häufige Fragen

Brauche ich Social Media, um als Personal Trainer Klienten zu gewinnen?

Nein. Jills Beispiel zeigt, dass persönliche Gespräche, eine professionelle Website und Empfehlungen ausreichen können. Entscheidend ist, dass Dein Akquiseweg zu Deiner Persönlichkeit passt.

Wie viel Zeit muss ich für den Aufbau einer nebenberuflichen Selbstständigkeit einplanen?

Jill hat sich einen kompletten Tag pro Woche freigehalten – für die Zusammenarbeit im Mentorship und die eigenständige Ausarbeitung. Das war für sie der richtige Rahmen, um fokussiert und konsequent zu arbeiten.

Was bringt mir eine Honorarkalkulation?

Eine saubere Kalkulation nimmt Dir die Unsicherheit beim Thema Preis. Du weißt genau, warum Dein Honorar so ist, wie es ist – und kannst es selbstbewusst kommunizieren. Jill hatte kein einziges Mal die Situation, dass ein Klient den Preis verhandeln wollte.

Kann ich als introvertierter Mensch im Personal Training erfolgreich sein?

Jill ist der beste Beweis: Ja. Ihre charmante Zurückhaltung ist sogar zu ihrem Markenzeichen geworden. Du musst nicht laut sein, um erfolgreich zu sein. Du musst authentisch sein.

Wie finde ich heraus, ob ein Mentorship-Programm das Richtige für mich ist?

Der erste Schritt ist ein unverbindliches Gespräch. Im Mentorship-Programm – das über die Kompass-Förderung mit bis zu 4.500 Euro gefördert werden kann – klären wir gemeinsam, wo Du stehst und ob die Zusammenarbeit für Dich passt.

 

Jill Knecht im Netz:
Website: https://jill-knecht.training/

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